Datenschutzbeauftragter - ituso GmbH

Wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

Im Bundesdatenschutzgesetz ist in §4f geregelt, wer einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss. Vereinfacht bedeutet die Regelung: Jedes Unternehmen mit mehr als 9 Mitarbeitern benötigt einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten. Falls Ihr Unternehmen nicht unter diese Regelung fällt, so muss diese Aufgabe automatisch die Geschäftsführung übernehmen, da auch in diesem Fall der Datenschutz gewahrt sein muss.

Warum brauchen Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?

Alle Unternehmen sind unter der EU-DSGVO gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Datenschutzkonformität nachweisen zu können. Der Datenschutzbeauftragte unterstützt das Unternehmen dabei, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Er berät bei allen datenschutzrechtlichen Fragen, überwachet den Datenschutz und die datenschutzkonforme Dokumentation, weiset die Mitarbeiter ein und ist bei der Vertragserstellung beteiligt. Er trägt dabei eine große Verantwortung und muss über ein tiefes Fachwissen verfügen, um sein Unternehmen kompetent beraten zu können.

Vorteile externer Datenschutzbeauftragter

Profi im Geschäft

Der externe Datenschutzbeauftragte ist ein Profi im Geschäft und hat sich auf diese Aufgabe spezialisiert. Des Weiteren hat der externe Datenschutzbeauftragte in der Regel mehr Praxiserfahrung da er normalerweise mehrere Mandaten betreut, was ein effektiveres Arbeiten aus der Praxis heraus bedeutet.

Kosten / Risiken

Durch die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten werden verschiedene Kostenpunkte und Risiken auf Unternehmensseite minimiert. Auf der einen Seite entstehen keine Kosten für Weiterbildung und Literatur eines internen Datenschutzbeauftragten und auf der anderen Seite werden Risiken in Bezug auf die mangelnde Fachkunde oder der Zuverlässigkeit in Bezug auf Interessenkonflikte ausgeschlossen. Des Weiteren kann das Haftungsrisiko für Entscheidungen im Datenschutz in Teilen auf den externen DSB ausgelagert werden.

Kündigung intern / extern

Der interne Datenschutzbeauftragte unterliegt dem BDSG §4f Abs. 3 Satz 5 nach einem Kündigungsschutz und kann nur schwer wieder entfernt oder ausgetauscht werden. Für den externen Datenschutzbeauftragten gelten keine solche Schutzfristen. Es gelten die vertraglichen Vereinbarungen des Geschäftsbesorgungsvertrages.

Mitbestimmung Betriebsrat

Falls es im Unternehmen einen Betriebsrat gibt, so ist dieser bezgl. der Bestellung eines internen Datenschutzbeauftragten zustimmungpflichtig, wogegen dieser bei der Auswahl und Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten kein Mitspracherecht hat.

Vertretung im Krankheitsfall / Urlaub

Falls der interne Datenschutzbeauftragte aufgrund von Krankheit oder aufgrund des verdienten Urlaubs ausfällt, muss intern für ein Ersatz gesorgt werden, was wiederum mit Kosten und Zeit verbunden ist. Bei einem Geschäftsbesorgungsvertrag mit einem externen Datenschutzbeauftragten kann dies vertraglich geregelt werden und ein qualifizierter Vertreter benannt werden.

Kosten des externen Datenschutzbeauftragten

Die Kosten für die externe Bestellung sind für das Unternehmen kalkulierbar. Die zu erbringende Leistung wird definiert, woraus sich für viele Unternehmen eine kostengünstigere Variante bietet.

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